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Apothekerin mit Medikament in der Apotheke, Kategorie Arzt und Apotheker aewz-koeln

Berufshaftpflicht für Apotheker

Apotheker tragen viel Verantwortung gegenüber ihren Kunden und natürlich gegenüber dem eigenen Unternehmen. Die Beratungspflicht eines Apothekers wird von vielen Kunden geschätzt, denn sie ist mehr als umfassend und sorgt im Krankheitsfall für eine umfassende Sicherheit. Gezielte Beratungen zu Medikamenten und Anwendungen werden von Kunden vorausgesetzt. Dabei muss ein Apotheker nahezu alle Fehlentscheidungen ausschließen können, welche die Gesundheit des Kunden gefährden könnten.

Trotzdem kann es zu Fehlberatungen oder Fehlentscheidungen kommen. Deswegen wird vielen Apothekern die Berufshaftpflicht empfohlen. Um was es in der Berufshaftpflicht Apotheker geht und welche Aufgaben die Haftpflicht übernimmt, soll in kurzen Worten geschildert werden.

Die Aufgabe der Berufshaftpflichtversicherung

Die Berufshaftpflichtversicherung steht nur bestimmten Berufen, die eine Fehlberatung geben könnten und dadurch einen Schadensersatz befürchten müssen, zur Verfügung. Der Apotheker führt einen solchen Beruf aus. Durch eine Fehlberatung kann es dazu kommen, dass Patienten falsche Medikamente einnehmen, dadurch ein Schaden entsteht und sie einen Schadensersatz beanspruchen.

Die Berufshaftpflicht hat in einem solchen Fall die Aufgabe unberechtigte Ansprüche der Kunden auf Schadensersatz abzuwehren. Des Weiteren gehört es zu den Aufgaben der Versicherung berechtigte Ansprüche schnell und vollständig zu entrichten und den Apotheker im Schadensfall so zu stellen als ob der Schaden nicht eingetreten wäre. Eine solche Versicherung ist für den Berufsstand des Apothekers, ob im selbstständigen Verhältnis oder im Angestelltenverhältnis, von existenzieller Bedeutung. Besteht eine solche Versicherung nicht, kann es dazu kommen, dass der betroffene Apotheker mit seinem vollen Vermögen zur Haftung gezogen wird. Bei schwerwiegenderen Falschberatungen kann dies schnell vorkommen.

Die Leistungen einer Berufshaftpflicht zeigen sich vollständig, wenn der Schadensfall eingetreten ist. Ein Vergleich der verschiedenen Versicherungsbestandteile und Versicherungsunternehmen sollte trotzdem vorgenommen werden.

Welche Deckungssummen sollten berücksichtigt werden?

Die Deckungssummen sind ein entscheidender Punkt, wenn es um die Versicherung geht. Experten raten zu den Deckungssummen von bis zu 5,0 Mio. Euro. Juristen und verschiedene Verbände geben zu bedenken, die Deckungssummen nicht geringer anzusetzen, um wirklich alle Schäden abdecken zu können. Sollte ein Schaden einmal höher sein, bezahlt die Versicherung lediglich bis zu einer Summe bis zu 5 Millionen Euro. Ein sehr hoher Wert, sollte jedoch die benötigte Summe beispielsweise bei 5,2 Millionen liegen, so müssen Sie 200.000 Euro – immer noch ein sehr hoher Wert – sehr bezahlen.

Welche genauen Deckungssummen am Ende wirklich weiterhelfen können, ist auch bei den unterschiedlichen Experten nicht zu erfragen, Sie können sich jedoch an uns für eine unverbindliche Beratung wenden. Apothekern in der Ausbildung wird trotzdem empfohlen schnellstens eine Berufshaftpflichtversicherung zu nutzen, um bereits mit dem Beginn des Berufsstandes abgesichert zu sein.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

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